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Wenn selbst die Nazis nicht mehr wollen – ist der Trauermarsch Bad Nenndorf endlich Geschichte?

Gewinnt Bad Nenndorf? Nach Jahren des Widerstands durch Bürgeraktionen wie Bad Nenndorf ist bunt hat die rechtsextreme Szene allem Anschein nach ihr Interesse am Trauermarsch in Bad Nenndorf verloren. Jährlich kamen immer weniger Teilnehmer auf Seiten der Rechten. Der Veranstalter hat nach einem Bericht des NDR nun bei der zuständigen Behörde eine Verlegung des geplanten Termins beantragt. Ein neuer Termin wurde noch nicht genannt – daher keimt die Hoffnung, dass 2016 der Trauermarsch zum Wincklerbad ausfallen könnte. Jeden ersten Sonnabend im August wird der kleine Ort Bad Nenndorf im Schaumburger Land seit Jahren zum Wallfahrtsort für die rechtsextreme Szene. Aus ganz Deutschland reisten dazu seit 2006 rechte Aktivisten zum Wincklerbad, in dem von Juni 1945 bis Juli 1947 ein Verhörzentrum der britischen Armee untergebracht war. Das ehemalige Internierungslager in dem nach Kriegsende Mitglieder der SS, der SA, oder der Gestapo untergebracht waren, wurde seit langem instrumentalisiert und diente den Nazis als ein Gedenkplatz an die „Opfer des alliierten Folterlagers im Wincklerbad“. „Marsch der Ehre“ Jetzt, nach zehn Jahren der Aufmärsche, und mehreren Hunderttausend Euro, die …